
Art Works, Iittala
→ Harri Koskinen
Designer
Was hat es mit den Art-Works-Stücken auf sich?Die Art Collection von Iittala hat eine lange Tradition. Die letzte Serie datiert vom Jahr 2000; ich habe bereits damals einzelne Stücke designt. Nach neun Jahren startete man dieses Jahr eine neue Serie. Ich bin der erste Designer, den man dafür anfragte, das ist eine grosse Ehre für mich.
Was bedeutet Ihnen das Material Glas?
Während meines Designstudiums verbrachte ich 1996 den Sommer als Praktikant in einem Schwesterbetrieb von Iittala. Nach dem Studium wurde ich von Iittala als Hausdesigner angeheuert: Das war meine erste Position in der Design-industrie. Mich fasziniert Glas wegen seiner Flexibilität und seiner Affinität zu traditionellen Handwerkstechniken. Ich habe eng mit den Handwerkern zusammengearbeitet.
Was war Ihre Inspiration für die Stücke?
1996 entwarf ich die Schale «Jalusta»; damals war die Produktion schwierig. Ich habe versucht, dort anzusetzen und das Thema weiterzuentwickeln. Die Stücke sollten funktional sein und dennoch wie kleine Skulpturen.
Koskinen erhielt am 4. November den «Torsten und Wanja Söderberg Award 2009».
www.iittala.com, www.harrikoskinen.com
Barcelona
Raummaschine
In einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert hat der Architekt Gus Wüstemann ein Projekt verwirklicht, das alte Schichten freilegt und neue Räume erfindet.
Luftige Leere: Im Vordergrund stehen die Materialien (Sofa: Piero Lissoni für Living Divani, Stühle Cappellini).
Urbaner Dachgarten: Auf der fantastischen Terrase mit Blick auf den Dom gedeihen prächtige Pflanzen
Fotos: James Silverman
Stuttgart
Raumspirale
Offenheit und Rџckzug lauten die Kernthemen dieser Villa an Hanglage. Mit einem durchdachten Raumkonzept schuf die Architektin Anna Philipp spannenden Lebensraum fџr eine junge Familie.
Eingebettet: Diverse Terrassen verlängern den Wohnraum hinaus in die üppige Natur.
Lichtspiele: Mit der konsequenten Öffnung nach Süden fällt viel Tageslicht ins Haus.
Fotos: Ulrike Myrzik
Ray Kappe
Moderne neu entdeckt
Als junger Architekt baute Ray Kappe in den frühen Sixties für sich und seine Familie ein Haus, das zu einer der grossen Architektur-Ikonen Kaliforniens werden sollte.
Ikone: Das Haus ruht auf sechs Betonpfeilern, oben liegt das Atelier, unten die privaten Wohnräume.
Meisterhaft: Dank Fensterfronten verschwindet der Gegensatz innen/aussen. Die Treppe führt zum Pool.
Fotos: Cube Images
Holland
Design & Dichte
In den Niederlanden ist die Bevölkerung so dicht wie die Leistung der Kreativindustrie. Denn in diesem weitgehend von Menschen gemachten Land ist nichts natürlicher als Gestaltung.
> In Utrecht an die Social-Design-Biennale
> Im Gespräch mit Label-Chefs
> Übernachten bei Designern
> Spannende Ideen aus der „Randstad“
Passioniert: Gjalt Pilat, Gründer des Labels Pilat & Pilat. Heute designt auch seine Tochter, und zwar Kindermöbel.
Bei Designers übernachten
In der Herberge „de Waard“, abgelegen im friesischen Ternaard, kann man den Massivholz-Stil des Labels Pilat & Pilat hautnah erleben. www.pilat.nl
Z. B. Montis: Stimmungen zwischen Jugendlichkeit und cooler Konvention. Erfolgsmodell «Lazy Bastard», sozusagen ein Sitzsack auf Beinen. monis.nl
Z. B. Leolux:
Rheinische Lebenslust aus dem Osten der Niederlande.
Knubbel: «Pallone» ist seit 20 Jahren ein Bestseller im Leolux-Sortiment.
www.leolux.com
Ausführlich im PDF-Format =>
Spezial
Tischkultur
Inspiriert vom Klassiker „Tischlein deck dich“ hat sich IdealesHEIM für Sie auf die Suche nach den neusten Tabletop-Ideen gemacht und märchenhaft aufgetischt.
Ätherisch: Die Sirocco-Kollektion begeistert mit einer filigranen Formensprache. www.cristalsevres.com
Nordisch: Die Designer der finnischen Manufaktur setzen auf einfache Formen, klare Linien und dezente Farben. www.iittala.com