

Die wunderbare Welt des Marcel W.
Der Designer Marcel Wanders zelebriert den Kitsch, liebt den Prunk und feiert sich selber. Ausserdem gehört es zu seiner erklärten Absicht, Träume wahr werden zu lassen. Ist er ein subtiler Ironiker oder ein engagierter Gutmensch ? Eine schillernde Persönlichkeit, die manches Rätsel aufgibt.
bild:
Wanders mit einer seiner «One Minute»-Figuren, für deren Fertigung er nur eine Minute braucht.
www.marcelwanders.com
Foto: Duo Photography

Bereits ein Klassiker: Der «Knotted Chair».
www.cappellini.it
«Pandora»: Ein Couchtisch mit integriertem Lautsprecher und zwei drahtlose Boxen für den Stereosound vom Laptop oder MP3-Player.
www.he-marcelwanders.com

Wohnlabor
Luc Binst, ein aufstrebender belgischer Architekt, hat sich sein Eigenheim auf den Leib geschneidert. Ein spektakuläres modernes Wohnexperiment, bei dem urbaner Loft und gemütliches Einfamilienhaus zu einer Einheit verschmelzen.
Dreigeteilt: Eingang und Carport liegen auf der untersten Ebene, auf der mittleren folgt der Wohn- und auf der obersten der Schlafbereich.

Möbelsinfonie: Harmonische Einrichtungskomposition im Wohnbereich. (Sofa: Paola Lenti; Sessel im Wohn- und Schlafbereich: Cassina; schwarzer Teppich: Danskina; weisser Teppich: Bic; Deckenleuchten, Vasen: Dark; Bodenleuchte: Fontana Arte; Standleuchte: David Design; Standleuchten im Hintergrund: Cappellini)
Fotos: Toon Grobet, Mich Verbelen

Die grüne Stadtinsel
Eine zweistämmige Edelkastanie, Feigenbäume, Kiwispaliere, Schmucklilien und Yuccapalmen – Nur einen Steinwurf vom Winterthurer Sulzer-Areal erscheint das Pflanzenreich einer Familie wie ein Exot im uniformen Meer der Quartiergärten. Der kleine Garten des Landschaftsarchitekten Matthias Krebs ist vielschichtiges Experimentierfeld und intimer Ort des Lebens.
Fotos: Christian Schwager, Rotzler Krebs Partner
bild:
Das alte Waschhäuschen mit Wintergarten ist heute ein Fitnessraum und im Winter die Pflanzengarage.

Eine industriell gefertigte Stahlschale ist zum Goldfischteich umfunktioniert worden und gilt im Hof als eigentlicher Anziehungspunkt.
Fotos: Christian Schwager, Rotzler Krebs Partner

Ein Museum für Paris
Es ist seit 30 Jahren der erste Neubau eines Museums in Paris: Das Musée du Quai Branly ist der Stammeskultur gewidmet und wurde vom Starchitekten Jean Nouvel als geheimnisvoller und verführerischer Urwald entworfen.
bild:
Tageslicht dringt nur beschränkt in die grosse Ausstellungshalle. Sie ist bewusst dunkel gehalten, damit eine Atmosphäre wie in einem Urwald entseht.

Der nächtlich beleuchtete, fein gegliederte Eiffelturm kontrastiert auf attraktive Weise mit den bunten Boxen an der Fassade, die die einfache Hütten der Stammesvölker symbolisieren.

Himmlisches Wohnzimmer
Der Garten erlebt seinen zweiten Frühling und entwickelt sich vom lieblos gestalteten Aussenraum zur grünen Wohnstube. Das richtige Mobiliar setzt Akzente und belebt den Gartenraum.
«Island» ist eine Outdoor-Serie von diversen Teilen, die zu einer Lounge-Landschaft gefügt werden kann und in 12 Farben erhältlich ist.
www.paolalenti.it