

Latino-Herz & Züri-Seele.
Alfredo Häberli ist einer der gefragtesten Designer überhaupt. Die Erfolgsgeschichte eines charmanten Kosmopoliten.
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Seit 1993 hat Alfredo Häberli sein eigenes Büro in Zürich.
Mit «Taormina» entwickelt Häberli seinen bekannten «Segesta»-Stuhl weiter. www.aliasdesign.it
Foto: Jozo Palkovitz

Am Berg gestrandet
Am Monte Bré über Lugano schraubt sich eine spektakuläre Wohnskulptur der Architekten Sandra Giraudi und Felix Wettstein über fünf Geschosse aus dem steilen Berghang.
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Vom Eingang über die Service-, Schlaf- und Wohnebene bis unters Dach zum Studio entwickelt sich der scharf geschnittene Betonkörper über fünf Geschosse aus dem steilen Berghang heraus.

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Raumhohe Fenster und ein stufenloser Übergang von innen nach aussen lassen einen ungehinderten Blick über Lugano, den See und die Umgebung mit dem San Salvatore zu. (Lounge Chair mit Hocker: Vitra; Stehleuchte: Venini; Stühle und Beistelltisch im Aussenbereich: Knoll International)
Fotos: Gaston Wicky

Bloc(k)haus
In dieser Villa am Gardasee scheint die Zeit irgendwo zwischen den 50er- und 70er-Jahren stillgestanden zu sein. Doch das skulpturale Haus, das Vittoriano Viganò 1959 für den Ingenieur, Verleger und Künstler André Bloc errichtete, hat dank -seiner heutigen Besitzer nichts mit einem Museum gemein.
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Architektur und Natur in perfekter Symbiose: Der Hausherr lässt gerne etwas Pflanzenwildwuchs zu.

Der Hocker aus Rohrgeflecht ist ein Überbleibsel der Originalmöblierung. Die übrigen Einrichtungsgegenstände stammen mehrheitlich aus den 70er-Jahren. (Sofa und Sessel: Arflex; Couchchtisch: De Padova; Leuchte im Vordergrund: Luci Italia; Leuchte im Hintergrund links: Arteluce)
Fotos: Antonio Maniscalco

Oscar der Architektur
Früher war Sir Richard Rogers vor allem für seine expressive Hightech-Gebäude bekannt. Heute setzt sich der englische Stararchitekt für umweltverträgliches Bauen ein. Dafür wurde er jetzt mit dem renommierten Pritzker-Preis, dem Oscar der Baukultur, geehrt.
Leadenhall,
London, 2002–2006
Mit dem Londoner Bürogebäude verändert Rogers einmal mehr die bereits eindrückliche Skyline der britischen Weltstadt. Es ist eine schlanke, transparente, sehr leichte Konstruktion, die trotz ihrer markanten Form und ihrer Höhe von knapp 225 Metern die umliegenden, kleineren Gebäude wie die St. Paul’s Cathedral nicht erstickt.

Barajas Airport,
Madrid, 1997–2005
Der Bau des neuen Terminals, einer Bahnverbindnung und zusätzlicher Gebäude am Flughafen von Madrid war nicht nur Rogers bisher gewaltigstes Projekt, sondern lange Zeit auch die grösste Baustelle Europas: über eine Million Quadratmeter Baufläche mit einem Budget von einer Milliarde Euro. Der Komplex überzeugt durch seine Eleganz und Funktionalität.
Fotos: Richard Bryant/Arcaid, RRP

Luxus in der LuftNach dem Motto «Weniger ist mehr» hat der Gartenarchitekt Clemens Lutz hoch über den Dächern Wiens eine edle Terrasse gestaltet.Auch auf dem Terrassenflügel, der dem Schlafzimmer vorgelagert ist, dominieren klare Linien, edle Materialien und ausgewählte Pflanzen.

Der Dachgarten ist nicht einsehbar und das Poolwasser misst 28 Grad. Dies bedeutet uneingeschränkten Badespass rund um die Uhr. (Liegen: Paola Lenti)
Fotos: Manfred Seidl

Neue Dimensionen
Wie sehen die Küchen von heute aus? Welche Farben, Formen und Materialien sind angesagt? Was wird geboten? Wir zeigen eine Auswahl an aktuellen Modellen und attraktiven Beispielen - lassen Sie sich inspirieren.
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Das neue Modell von Carlo Colombo: «Young» lässt sich auf vielfache Art kombinieren.
www.varennapoliform.it