

Urbane Objekte
← Norway Says für ewo Designer
Die Firma ewo entwickelt seit 1984 Lichtsysteme für den öffentlichen Raum. Nun beauftragte das Unternehmen Norway Says, eines der erfolgreichsten Designerteams Skandinaviens, mit dem Entwurf der Produktlinie «up».
Worauf sollte man achten beim Entwerfen von urbanen Objekten?
Sie sollten sich an die urbane Infrastruktur der Städte anpassen und sich in die urbane Landschaft einfügen. Zugleich sollten bei näherer Betrachtung Details erkennbar werden, die den Gebrauch durch den Menschen deutlich machen. Uns war zudem wichtig, Lichtverschmutzung zu vermeiden; die Objekte sollten etwas Schwebendes haben.
Wie definieren Sie öffentlichen Raum?
Ein Raum ist so lange öffentlich, als man nicht das Gefühl hat, ihn unerlaubt zu betreten.
Wie kann ein Objekt vor Vandalismus geschützt werden?
Durch Schönheit und starke Ausstrahlung.
Wie soll die Up-Kollektion gebraucht werden?
Die Kollektion kommt nicht mit einer Gebrauchsanweisung daher. Jeder soll sich frei fühlen, die Objekte nach Belieben zu benützen.
www.ewo.com, www.norwaysays.com

São Paulo
Oase des Lichts
Architekt Marcio Kogan hat mit „Gamma Issa“ eine versteckte Schönheit in Sampa erschaffen.
Privatsphäre: Garten sowie Pool werden, wie das gesamte Grundstück, von einer Mauer umgeben.

Grosszügig: Der Atrium-Tisch im Zentrum des Esszimmers bietet Platz für bis zu zwölf Personen.
Fotos: James Silverman

Berlin
Aquarium im Wald
Das Haus vor den Toren Berlins hebt mit seiner gläsernen Transparenz die Grenzen zwischen drinnen und draussen auf und kommt auch deshalb mit einem Minimum an Einrichtung aus.
Verschlossen: Eine Holzständerkonstruktion verschalt mit Thermoholzlatten verschliesst das Haus gegen Norden.

Harmonisch: Nur wenige Farbtupfer - wie das Violett des Couchtisches - unterstreichen die ruhige Harmonie von Lichtgrau und Porzellanweiss.
Fotos: Ulrich Helweg

Doshi Levien
← Design global
Das Designerduo Doshi Levien vermittelt in seinen Arbeiten erfolgreich zwischen Technologie und Handwerk. Atrium unterhielt sich mit Jonathan Levien.
Multikulturell: Die Inderin Nippa Doshi und der Schotte Jonathan Levien gründeten 2000 ihr eigenes Design-studio.
Porträt: Leon Chew

Erfolgreich: «My Beautiful Backside» für Moroso wurde von «Wallpaper» zum «Best Domestic Design» gekürt.

Design-Passion auf 80 m²
Es muss nicht immer eine Prunkvilla sein. IdealesHEIM hat ein Ehepaar mit Flair für Design in seiner -Haushälfte in Opfikon besucht - es war ein charmantes Erlebnis.
Schlicht: Tisch aus einer Liquidation (Victoria), Stühle von Vitra bei Individum in Zürich.

Humorvoll: Nachgebauter Gae-Aulenti-Clubtisch, Lampe «Patroclo» und Sofa von Gae Aulenti.
Fotos: Sandi Kozjek

Spezial
Erleuchtet
Grosse Geste oder minimalistische -Formensprache: Lichtobjekte von heute wollen wahrgenommen werden.
Leichtigkeit und Innovation: «Fly Fly» von Ludovica und Roberto Palomba für Foscarini. www.foscarini.com

Urform Kugel: «Falling in Love» von Tobias Grau; in verschiedenen Farbkombinationen erhältlich. www.tobias-grau.com

Spezial
Klang im Raum
Der Drang zur technischen Weiterentwicklung trifft sich mit dem Trend zur Mobilität: Gut gestylte Verstärker fürs MP3-Gerät sind endgültig schick geworden, aber ein machtvoller Verstärker für viel Druck ist deswegen nicht überflüssig!
Grundig: Die Seventies-Baureihe «Audiorama» mit Rundum-Sound wurde neu aufgelegt – Kult! www.grundig.de

Revox: Komfortable Fernbedienung des Revox-Multiroom-Systems neu über iPhone.
Die Zukunft ist heute! www.revox.de